NEPTUN Innovationskooperation

Machen Sie mit bei der Entwicklung innovativen Wasser- und Klimaanpassungslösungen. Es sind nur noch 2 Plätze frei

Bei der Innovationskooperation von NEPTUN arbeiten Unternehmen gemeinsam mit Forschern und anderen Akteuren daran die Wasser-und Klimaanpassungslösungen für die Zukunft und über die deutsch-dänische Grenze hinweg zu entwickeln.

Neben der Entwicklung von Technologien können Sie als Unternehmen in den Innovationskooperationen von NEPTUN auch ein ausgeweitetes Netzwerk in der Grenzregion, Kontakt zu neuen Kooperationspartnern sowie die Möglichkeit erhalten, die neuen, innovativen Lösungenan potenzielle Kunden in Dänemark und Deutschland zu vermarkten.

Anwendung

Antrag auf Qualifizierung und Erstgespräch.

Frist: 1. Februar 2022

Was sind die NEPTUN - Innovationskooperationen?

Die Innovationskooperationen schlagen eine Brücke zwischen Wasserunternehmen und Wissenspartnern. Die Süddänische Universität, die Universität Aalborg und die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel bieten Unternehmen und Problembesitzern ihr Wissen an, um neue Lösungen zu Herausforderungen aus dem Bereich Wassertechnologie und Klimaanpassung zu entwickeln.

Hier werden u.a. einsatzbereite Prototypen neuer Wassertechnologien und Klimaanpassungslösungen entwickelt, die den Bedarf und die Herausforderungen verschiedener betroffener Organisationen widerspiegeln. Das können Kommunen, Wasser- und Abwasserversorgungsgesellschaften, Wasserbehörden sowie große Unternehmen sein

Ausgangspunkt für eine Innovationskooperation kann entweder ein konkretes Problem vor Ort oder eine technologische Weiterentwicklung sein.

Nachfragebedingte Innovationskooperation können sich zum Beispiel folgenden Themen widmen:

  • Fallende Grundwasserpegel bei Wasserwerken
  • System zur Frühwarnung von Überschwemmungen

Beispielthemen für technologiebezogene Innovationskooperation sind beispielsweise

  • Optimierung der Gewinnung von Kohlenstoff und Phosphor aus Abwasserschlamm
  • Sensoren und Drohnen zur Überwachung der Wasserqualität und Messung des Wasserstandes

Es wird erwartet, dass das Niveau für die Reife der Technologie, das sogenannte TRL-Niveau (Technology Readiness Level) im Laufe des Projekts vom Niveau 6-8 (Systementwicklung) auf 9 (Prototyp) angehoben wird. Das Ziel des Innovationsprojekts besteht darin, einen Prototyp zu entwickeln, der die ersten Tests durchlaufen hat und für eine Demonstration unter Realbedingungen bereit ist.

 

Beispiele für laufende Projekte sehen Sie hier.

Vorbereitung

Brauchen Sie Hilfe bei der Bewerbung? 


Kontakt
Lotte Andersen, CLEAN

Per Freytag, SDU

Wer kann sich bewerben?

Um eine Innovationskooperation im NEPTUN Projekt kann sich ausschließlich ein Konsortium bewerben.

Ein Konsortium kann aus Unternehmen mit Lösungen im Bereich der Wasser- und Klimaanpassung, Wasserverbänden, Siel- und Deichverbänden, Wasserwerken, Wasserbehörden sowie weiteren Wasserakteuren bestehen. Im Konsortium muss es sowohl eine dänische als auch eine deutsche Vertretung geben, um einen grenzüberschreitenden Wert und Wachstum auf beiden Seiten der Grenze zu schaffen.

Ein Konsortium besteht aus:

  • Mindestens einem deutschen Unternehmen und einem dänischen Unternehmen in Zusammenarbeit mit mindestens einer der drei Partner-Universitäten.

          oder

  • Mindestens einem deutschen Unternehmen oder einem dänischen Unternehmen in Zusammenarbeit mit einer dänischen und einer deutschen Universität. 

Jede Innovationskooperation benennt einen Leadpartner. Dieser muss aus der Region Syddanmark, Region Sjælland oder dem nördlichen Schleswig- Holstein stammen. Wissenschafts- oder andere Projektpartner aus weiteren Gebieten in Dänemark oder Deutschland können zur Teilnahme eingeladen werden, falls das erforderliche Know-how nicht im Programmgebiet vorhanden ist.

In zwei Schritten zur Antragstellung

Der Bewerbungsprozess erfolgt in zwei Schritten als Service und Hilfe für die Konsortien, Sie können aber auch direkt zu Schritt 2 gehen und einen vollständigen Antrag stellen. Schritt 1 kann als erster Dialog vor der eigentlichen Bewerbung verstanden werden. 

Schritt 1: Füllen Sie den ersten Teil des Antragsformulars aus und reichen Sie den Antrag bis zum 1. Februar 2022 ein.

Schritt 2: Ist der erste Teil des Antrags genehmigt senden Sie den endgültigen Antrag.

Antworten werden danach so schnell wie möglich gegeben.

 

Der Antrag enthält folgende Angaben:

  • Ziel des Projekts
  • Innovationswert (Originalität, Skalierbarkeit, neue Technologie)
  • Zeitrahmen für die Vermittlung und Wissensteilung
  • Wertschöpfung des Projekts mit einem möglichen Einfluss auf die Umwelt durch die Lösungen und das mögliche Potenzial in den Bereichen Wachstum, Beschäftigung und Export

Es ist von Vorteil, aber keine Bedingung, wenn der Antrag einige der gemeinsamen Herausforderungen von beiden Seiten der deutsch-dänischen Grenze thematisiert. Diese sind:

  • Mangel an alltagstauglichen Sensoren und Drohnen zur Überwachung der Wasserqualität und des Wasserniveaus
  • Fehlende Lösungen zur Erfassung und dem Umgang mit steigendem bzw. fallendem Grundwasser
  • Mangel an besseren Warnsystemen und Modellen zur Klimaveränderungen und heftigen Regenfällen
  • Mangel an effizienten Technologien und einer validen Datengrundlage zur Kontrolle und Warnung von Wasserströmen in Städten und Kanalisationen
 

Ihr Antrag wird unter Berücksichtigung folgender Kriterien beurteilt:

Sprachen

Die Bewerbung kann in folgenden Sprachen verfasst werden:

  • Englisch
  • Deutsch + Dänisch
  • Deutsch + Englisch
  • Dänisch + Englisch

Schritt 1: 

Der erste Antrag wird von CLEAN anhand folgender Kriterien beurteilt:

  • Projektide
  • Deutsch-dänische Vertretung im Projektkonsortium
  • Deutsch-dänische Relevanz der Probleme und der deutsch-dänische Umfang der Herausforderung
  • Die geografische Verortung in der Programmregion von NEPTUN
 
 

Schritt 2: 

Ein Evaluationsausschuss bewertet Ihren endgültigen Antrag anhand dieser Kriterien:

  • Projektbeschreibung und Ziele des Projekts
  • Projektorganisation
  • Rollen und Teilziele Wissensverbreitung (fachliche Sitzungen und Konferenzen, Artikel, Factsheets u.a.)
  • Innovationswert (Originalität, Skalierbarkeit, Neuartigkeit)
  • Wirkungen auf die Umwelt 
  • Wachstum, Beschäftigung und Exportpotenzial

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Lotte Lindgaard Andersen, per E-Mail lla@cleancluster.dk , oder Telefon 0045 24229228. 

Trine S. Jensen, per E-Mail tsj@cleancluster.dk , oder Telefon 0045 31483418.

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