Dänemark und Deutschland schließen sich zusammen, um den Wassersektor zu stärken und beide Länder gegen den Klimawandel auszurüsten. 21 Partner, darunter Universitäten, Kommunen, Versorgungsunternehmen und Unternehmensverbände von beiden Seiten der Grenze, sind bereit, an dem neuen NEPTUN-Projekt zusammenzuarbeiten.

Überschwemmte Keller, Wolkenbrüche, die die Abwassersysteme überlasten, das Risiko für unzureichende Wasserqualität bei steigendem Grundwasser sowie Herausforderungen in Bezug auf den Küstenschutz.Dies sind Herausforderungen, denen wir uns aufgrund des Klimawandels zunehmend gegenübersehen.

Schleswig-Holstein und das südliche Dänemark sehen sich dabei ähnlichen Herausforderungen gegenüber. Die Landschaft und das Klima sind in vielerlei Hinsicht ähnlich und auf beiden Seiten der Grenze ist der Wassersektor stark, aber das Wachstum und der Export von Wassertechnologie stagnieren.   

Es existiert ein Potenzial für Innovationen und die Stärkung der Geschäftswelt über nationale Grenzen hinweg sowie zur Erhöhung der Widerstandsfähigkeit der Region gegenüber klimabedingten Risiken und zur Entwicklung energie- und ressourceneffizienter Lösungen für Wasser und Abwasser.

Zusammen sind wir stärker
Das Hauptziel des neuen Projekts NEPTUN ist es, das Innovations- und Wachstumspotenzial im Bereich Wasser-, Abwasser- und Klimaanpassung freizusetzen und gleichzeitig eine Brücke zwischen Angebot und Nachfrage über die dänisch-deutsche Grenze zu schlagen.

Eine interdisziplinäre Zusammenarbeit bei der Wasserwirtschaft und der grenzüberschreitenden Klimaanpassung ist erforderlich, um das Potenzial für eine signifikante Entwicklung und einen signifikanten Export auszuschöpfen. Deutschland zum Beispiel hat Umfangreiche Erfahrung mit Regenwasserrecycling und Küstenschutz, während Dänemark mit multifunktionalen Klimaanpassungslösungen große Erfolge erzielt.

Die wichtigsten Ziele sind der Beziehungsaufbau und Innovationskooperationen zwischen Universitäten und Unternehmen im Bereich der Wasser- und Klimaanpassungstechnologien.

Der langfristige Effekt des Projekts ist eine deutliche Steigerung neuer umweltfreundlicher Wassertechnologielösungen, Geschäftsmodelle und eine bessere Sichtbarkeit der innovativen Wassertechnologieunternehmen (insbesondere KMU) in der dänisch-norddeutschen Region.

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