Was machen wir mit dem ganzen Wasser?

Was machen wir mit dem ganzen Wasser?

Es gibt viele komplexe Wasserprobleme auf der ganzen Welt, und die Lösung erfordert die Einbeziehung verschiedener Fachleute. Eine Möglichkeit, neue wassertechnische Lösungen zu entwickeln und umzusetzen, sind Öffentlich-Private Partnerschaften (ÖPPs).

In einem dänisch-deutschen Interreg-Projekt, NEPTUN, haben Water Utilities, das dänische Umweltcluster, CLEAN, Kommunen, Unternehmen und Forscher aus Süddänemark und Schleswig-Holstein zusammengearbeitet, um die Herausforderungen im Wassersektor anzugehen. Zu diesem Zweck wurden privat-öffentliche Kooperationskonsortien gebildet, um eine Brücke zwischen Angebot und Nachfrage zu schlagen.

Professor Per Vagn Freytag und Associate Professor Mads Bruun Ingstrup von der SDU haben stellen in einem Artikel zwei Innovationskooperationen aus dem NEPTUN-Projekt vorstellen, in denen es um Überlauf und fehlerhafte Anschlüsse geht.

Im ersten Projekt arbeitet das dänische Versorgungsunternehmen Middelfart Spildevand mit den Unternehmen Wasys und Kalb sowie der Christian-Albrechts-Universität in Kiel und der Syddansk Universitet aus Sönderburg zusammen, um die Hintergründe und Gründe für den Überlauf zu überwachen und zu informieren

Das andere Projekt betrifft fehlerhafte Anschlüsse im Abwassernetz. Verschiedene dänische Wasserversorgungsunternehmen sagen, dass ca. 10-20 Prozent des unbekannten Wassers im Abwasser stammen von fehlerhaften Anschlüssen. Diese können heute durch verschiedene, aber ressourcen- und zeitaufwändige Methoden gefunden werden. Daher haben die Wasserversorgungsunternehmen BlueKolding und TBZ Flensbrug ein Konsortium mit Aquasense und Wasys gebildet, um zu überwachen und eine Lösung zu finden, die kostengünstiger ist und fehlerhafte Anschlüsse leichter erkennen lässt. Das Konsortium wird von der Universität Süddänemark begleitet.

5 Vorteile eines interreg-Projekts 

Der Artikel in der Zeitung Erhverv + Sydjylland handelt von den großen Regenmengen, die fallen, und von Überschwemmungen, mit denen Energieversorger in Zukunft zu kämpfen haben. Als Lösung nennen sie NEPTUN und seine Innovationskooperationen zwischen privaten und öffentlichen Akteuren als Beispiel für die Lösung.

Konkret erwähnen sie die beiden Projekte und die Erfahrungen, die die Projekte bisher gemacht haben. Sie nennen 5 Vorteile, Teil eines Interreg-Projekts zu sein:

  1. Der öffentliche Problembesitzer erhält eine Lösung, während der private Akteur die Möglichkeit erhält, Lösungen mit Inputs zu testen und zu entwickeln.
  2. Ressourceneinsaprung: Anstatt dass beide Akteure parallel interne Ressourcen zu entwickeln und zu nutzen, kann die Zusammenarbeit eine ressourcenschonende Alternative darstellen.
  3. Öffentlich-private Kooperationen sind im Wassersektor ideal, weil öffentliche Akteure Eigentümer der Infrastruktur sind und betriebsorientiert sind, während private Akteure entwicklungsorientiert sind, allerdings keinen Zugang zur Infrastruktur an sich haben.
  4. Diese Kooperationen zeigen nicht nur Barrieren zwischen den beiden Akteuren auf, sondern auch, wie man sie angeht und überwinden kann.
  5. Eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit zeigt nicht nur die unterschiedlichen Rahmenbedingungen in Ländern, sondern auch den Umgang mit ihnen. Dies gibt Unternehmen ein einzigartiges Wissen, um ihre Lösungen in der Zukunft zu stärken.

Möchten Sie den Artikel lesen? Achtung: Der Artikel ist nur auf Dänisch verfügbar

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